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Pressebericht zum ganztägigen Probentag 2016


GEORGENSGMÜND – Einen ganzen Samstag hatte sich der Volkschor Georgensgmünd für einen intensiven Probentag frei gehalten, um sich für die kommenden Darbietungen zu rüsten. So war es auch für die Chorleiterin Désirée Bäz sehr erfreulich, dass die Sängerinnen und Sänger vollzählig zum konzentrierten Üben erschienen waren. In ihrer aufmunternden und feinfühligen Art schaffte sie es, die Aufmerksamkeit bis in den Nachmittag hinein hoch zu halten. Das große Zeitfenster ermöglichte nicht nur das Proben mit dem gesamten Chor, sondern auch mit den Einzelstimmlagen von Sopran, Alt, Tenor und Bass an noch „wackeligen“ Passagen zu feilen, denn das ausgewählte Liedgut für die nächsten Aufführungen umfasst nicht nur traditionelle Lieder, sondern auf dem Programm stehen auch neuzeitliche Lieder wie von Rainhard Fendrich, die rhythmisch doch teilweise anspruchsvoll sind. Beim gemeinsamen Mittagessen in einem Georgensgmünder Lokal konnten sich die Chorsänger entspannen und sich stärken. So erwartet der Chor zuversichtlich und gespannt sein Auftreten beim Wasserradfest am 5. Juni um 13.30 Uhr in der Synagoge und beim Schlößleinsingen in Georgensgmünd am 19. Juni um 17.00 Uhr zusammen mit dem Blasorchester Georgensgmünd. 



Foto:

Chorleiterin Désirée Bäz beim ganztägigen Probentag des Volkschors Georgensgmünd

 

Text und Foto: Kurt Graf





Pressebericht zum "Weihnachtlichen Abend" am 20.12.2009 in der kath. St. Wunibaldskirche in Georgensgmünd.
Bild und Text von Hr. Jürgen Leykamm
veröffentlicht am 24.12.2009 in der Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung



Geschichten und Gesang zum Fest


Weihnachtlicher Konzert- und Lesungsabend des Georgensgmünder Volkschors


GEORGENSGMÜND (ley) – Sinkende Temperaturen, frisch gefallener Schnee: Der äußere Rahmen für den „weihnachtlichen Abend“, zu dem der Georgensgmünder Volkschor in die katholische St.-Wunibalds-Kirche eingeladen hatte, hätte nicht besser sein können. Zum Gelingen trugen dort neben den Sängern selbst auch das Bläserensemble der örtlichen Jugendkapelle und der hier ortsansässige Schriftsteller und Rezitator Gerd Berghofer bei.


Es war genau diese Mischung aus Gesang, Instrumentalmusik und Geschichten rund um das Weihnachtsfest, die die Gemüter der gut 100 Zuhörer erhellte und sie auf rechte Weise auf den Heiligen Abend einstimmte. Der Volkschor stellte in seinen Liedbeiträgen Klassikern wie „Macht hoch die Tür, „Süßer die Glocken“ oder „Leise rieselt der Schnee“ auch einige unbekannte Stücke gegenüber, die sich allesamt als musikalische Perlen erwiesen.

Chorleiterin Nailia Laeva, selbst eine begnadete Sängerin, bewies nicht nur mit der Kombination der Lieder, sondern auch am Dirigentenstab Geschick und Einfühlungsvermögen. Das Ergebnis war ein raumfüllender Klang des Vokalensembles, das, wenn es die Dramatik erforderte, von Laeva selbst eindrucksvoll unterstützt wurde – alles jedoch im Sinne eines stimmigen Gesamteindrucks.

Zu viel an Dramatik und Sologesang wäre der christlichen Intention des Weihnachtsfestes auch eher abträglich gewesen. Denn diese setzt auf Harmonie zwischen Himmel und Erde, die sich auf diese Weise auch in der Musik in der Georgensgmünder Wunibaldskirche auf wohltuende Weise widerspiegelte.


Weihnacht auf Spanisch

 Zu einem Höhepunkt des Abends geriet dabei das ausdrucksstarke „El nacimiento“ aus der Kantate „Navidad Nuestra“ des argentinischen Komponisten Ariel Ramirez mit seinen getragenen und schließlich anschwellenden Kadenzen. Da war nur noch eine Steigerung möglich – und sie folgte auch gleich auf dem Fuße: „Stille Nacht“, das Weihnachtslied schlechthin, vom Volkschor als Kontrapunkt zum vorhergehenden Stück vorgetragen. Denn der Chor setzte bewusst nicht auf eine dramatische Steigerung der Musik, sondern führte die Zuhörer mit seiner Interpretation in eben die Ruhe, die das bekannte Lied verspricht. Die Bläser der Georgensgmünder Jugendkapelle, mit denen der Volkschor im Sommer bereits einen gemeinsamen Auftritt bestritten hatte, erwiesen sich zudem als gelungene Ergänzung zum Chorgesang. Die jungen Musiker bedienten sich dezenter Anleihen an Swing und Dixieland (etwa bei „Jingle Bells“) und ließen „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ in einem recht anspruchsvollen Arrangement erklingen.

So entstand ein in sich stimmiger musikalischer Rahmen, in dem die von Gerd Berghofer vorgetragenen Geschichten umso besser zur Geltung kamen. Sie handelten etwa von den Erinnerungen einer Autorin an die Fähigkeiten eines Pfarrers, die Weihnachtsgeschichte äußerst lebendig darzustellen – mit seinen Schülern mittendrin, denen er damit eine eigene innere Annäherung an das Geschehen in Bethlehem ermöglicht.


Hund bringt Festtagsglück

In der zweiten Geschichte erlebt ein Familienvater sein ganz eigenes Weihnachtserlebnis, als er seinen Lieben eher aus Verlegenheit einen Hund schenkt, was auf große Enttäuschung stößt. Als der Vater beim Gassi gehen just vor der Kirchentür stürzt, als dort gerade die Mitternachtsmesse endet, wendete sich jedoch das Blatt. Er wird für einen Bettler gehalten und mit Almosen überschüttet, die er schließlich als „Weihnachtsgeld“ der glücklichen Familie mitbringt.

In der dritten Geschichte zitiert Berghofer Egon Helmhagen. Der lässt in seiner Erzählung wiederum eine Mutter an Heiligabend den Appell an Ihre Familie richten: „Etz wird gsunga.“ Weihnachten bestehe eben nicht nur aus „Päckla aufreiß’n und Gans zamfress’n“.

Wie ein solcher Appell bei Helmhagen endet, kann sich jeder ausmalen, und so konnten sich auch in St. Wunibald so manche Zuhörer das Lachen nicht verkneifen, bevor schließlich das gemeinsame „Oh, Du Fröhliche“ den weihnachtlichen Abend besinnlich beschloss.




Adventsweisen und Neogospel

„Weihnachtlicher Abend“ des Volkschors Georgensgmünd - 17.12.2012 16:49 Uhr

Bild und Text von Hr. Jürgen Leykamm
veröffentlicht am 18.12.2012 in der Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung


PETERSGMÜND  - Die Mischung aus pathetischer Sakralmusik, adventlichen Weisen, peppigen Neogospelklängen sowie besinnlich charmanten Texten hat sich beim „weihnachtlichen Abend“ des Volkschors Georgensgmünd wieder einmal bewährt. So konnten sich die Besucher in der Petersgmünder Peterskirche einer recht gelungenen Einstimmung auf das nahende Christfest erfreuen.

 

Mitwirkende und Zuhörer intonierten gleich zu Beginn ein gemeinsames „Oh du fröhliche!“ Gleich darauf konnte das Vokalensemble dann zeigen, was an gesanglichem Potenzial in ihm steckt. Leiterin Nailia Laeva verstand es ein ums andere Mal, die stimmlichen Reserven ihrer Getreuen zu mobilisieren. Der Ankunft Christi auf Erden fieberte der Chor förmlich entgegen.

Johanna Wunram von der Dr.-Mehler-Schule Georgensgmünd gelang es wiederum, einen trefflichen Kontrapunkt zu setzen. Sie erzählte unter anderem die Geschichte einer Weihnachtsgans, die von einer Familie aufgenommen wird. Aber nur, um das Tier zu mästen, damit aus dem Federvieh anHeiligabend ein opulentes Mahl geraten kann. Doch das Schlacht- mutiert zum Haustier, weil es niemand übers Herz bringt, dem schnatternden Mitbewohner ein Leid anzutun. So gibt es in jener Familie lange Jahre ein vegetarisches Christfest, „denn Gänse werden sehr alt“, las Johanna vor. Die Besucher schmunzelten leise vor sich hin, während von der Empore herab die „Gmünder Volksmusikanten“ mit ihren Stücken die Herzen zu erwärmen begannen.


Bald war dann die Reihe wieder am Volkschor. Ein munteres und passendes Wechselspiel der Beiträge. Der Chor selbst wusste in diesem Reigen besondere Glanzlichter zu setzen. Und das auf ganz verschiedene Weise: Mal war es die Leiterin selbst, die mit ihrem Sologesang das Ensemble bereicherte und durch glockenhelle Stimme begeisterte. Ein anderes Mal beeindruckte der Chor durch gesangliche Geschlossenheit. Vor allem beim eigentlichen „Kracher“ des Abends, der erstaunlicherweise kein Weihnachtslied im eigentlichen Sinne war: „Sing and pray“ nannte er sich, kam im treibenden Rhythmus daher und wurde aufgrund seines Erfolges auch nochmal als Zugabe gegeben.

Natürlich aber gab es auch die Klassiker der Jahreszeit zu hören: „Fröhliche Weihnacht überall“, „Adeste fideles“ und selbstverständlich „Stille Nacht, Heilige Nacht“, ein Lied, in das alle miteinstimmten, während im Kirchenschiff die elektrischen Lichter erloschen und Kerzenschein das Gotteshaus in eine warme Atmosphäre tauchte.

Fast ebenso erhaben der Auftritt von Heiko Reichenberger, der beim „Little Drummer Boy“ zum Gesang des Chores die Trommel schlug, während es draußen vor sich hin taute. Drinnen aber, in der Peterskirche, hoben die Stimmen an, um erneuten Schneefall zu beschwören und dazu „White Christmas“ in der deutschen Version zu singen. „Möcht' auf Erden Friede immer sein...“ heißt hier die letzte Zeile. Ein frommer Wunsch, in den jeder im Herzen miteinstimmen konnte. Entsprechend lang ertönte der Schlussapplaus eines rundum gelungenen weihnachtlichen Abends.